England – Von Lands´ End bis Stonehenge (Teil I)

Von Lands´End bis Stonehenge

Unterwegs im Südwesten Englands (Teil I – bis Dartmoor)

Wandeln Sie mit auf den Spuren König Artus, besuchen Sie alte Bergwerke und genießen Sie mit mir das Mittagessen eines Bergmannes. Freuen Sie sich über eine Fahrt mit einem Morgan über die Penwith-Halbinsel , ganz im Südwesten Großbritanniens. Wir wandern in Moorlandschaften mit freilebenden Pferden, fahren in einem alten Dampfzug und beschäftigen uns mit den Mysterien der Kelten. Der Golfstrom sorgt für ein mildes Klima, ideal für zahlreiche Gärten. Fehlen dürfen natürlich nicht wundervolle Orte und deren Menschen.

Reiseroute und besuchte Orte: Penwith-Halbinsel, Levant Mine und Geevor Tine Mine, Lost Gardens of Heligan, Charlestown, Lanhydrock House, Tintagel, Crackington Haven, Clovelly, Rundfahrt und Wanderungen Dartmoor, Buckland Abbey, South Devon Railway, Totnes, Cockington Village, Dartmouth, Burgh Island, Charmouth, Montacute House, Stourhead House and Gardens, Bath, Lacock Abbey + Ort, Castle Combe, Dyrham Park, Aveburry, Stonehenge

Trailer zum Film. Natürlich sind auch DVDs und BluRays vom 80-minütigen Film erhältlich.

Bildergalerie – die subjektiv schönsten, eine Auswahl, hier geht es direkt zum Teil II von der Buckland Abbey über Bath bis nach Stonehenge

Penwith-Halbinsel, die Minen

Die Penwith-Halbinsel ist unser Startpunkt für eine Reise durch den Südwesten Englands. Hier erfährt man gleich viel von der Geschichte der Region. In der Nähe von Lands´ End, dem südlichsten Punkt der Insel, finden sich viele Überreste aus Zeiten des Bergbaus. Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts deckte Cornwall über die Hälfte des Weltbedarfes an Zinn. Auch sehr viel Kupfer gewannen die Bergarbeiter in den Minen. Schon in der Bronzezeit und Antike begann der Abbau, zwischen 2200 und 2100 v. Christus. Im 20. Jahrhundert waren die Minen weitgehend erschöpft, Bergwerke in anderen Ländern produzierten günstiger. Dennoch hielt das letzte Bergwerke bis 1990 durch, bis es stillgelegt wurde.

Eines unserer ersten Ziele war die Levant Mine. Die ´mine under the sea´ bekam ihren Spitznamen durch bis zu 600 m tiefe und unter dem Meer liegende Stollen. Sie reichten bis zu zweieinhalb Kilometer von den Klippen aus ins Meer hinaus. Seit 1820 wurde erst Kupfer, später auch Zinn gefördert. Erschöpft waren die Vorkommen im Jahr 1930, die Mine wurde aufgegeben und lief voll Wasser.

Eine Besonderheit ist das noch vorhandene Dampfkesselwerk. Die darin stehende Dampfmaschine zum Betrieb der Winde wurde 1840 gebaut und lief bis 1930. Sie sollte verschrottet werden, aber einige Männer kauften sie dem Schrotthändler ab und bewahrten sie in dem Dampfkesselwerk auf.  Zwischen 1989 und 1990 restaurierten sie einige ehemalige Minenarbeiter der letzten, zu dieser Zeit geschlossenen benachbarten Mine. Zuerst hat man die Dampfmaschine nur lackiert und ließ sie mit Druckluft laufen. Später aber erneuerte man das komplette Kesselhaus. Nun läuft sie unter Dampf, seit mehr als 25 Jahren. 1873 waren fünf Dampfmaschinen in Betrieb, auch zum Belüften und Entwässern der Grube und für die mechanische Bearbeitung des Erzes.

Zehn Minuten zu Fuß sind es bis zur benachbarten Geevor Tin Mine, eines der größten erhaltenen Bergwerke des Landes. Die Gebäude der erst 1990 aufgegebenen Mine sind denkmalgeschützt, seit 2006 Teil des Weltkulturerbes Cornwall and West Devon Mining. Die Gebäude sind heute offen für Besucher und erzählen die Geschichte der Minen und Bergarbeiter.

Der Boom der Zinnproduktion startete vor 200 Jahren mit dem Beginn der industriellen Revolution. Zeitweise arbeiteten tausende von Mitarbeitern in den Minen Cornwalls. Mit dem Rückgang der Produktion wurden viele gezwungen auszuwandern, sie gingen nach Nord- und Südamerika, nach Südafrika und nach Australien. 

Neben den Bergleuten unter Tage beschäftigte die Mine auch Männer, Frauen und Kinder, die über Tage das abgebaute Erz sortierten, aufbereiteten oder in der Verwaltung tätig waren. Viele Räume sind noch in einem Zustand, als kämen die Mitarbeiter morgen wieder zur Arbeit.

Die Stollen des Bergwerkes stehen mit dem Abschalten der Pumpen unter Wasser. So lassen sie sich nicht mehr erkunden. Deswegen weicht man auf einen Stollen aus dem 18. Jahrhundert aus. Er liegt über dem Meeresspiegel. Die Begehung lässt einen erahnen, unter welchen schwierigen Bedingungen die Minenarbeiter hier arbeiten mussten. Dazu gehörten auch Jungen ab sieben und Mädchen ab zehn Jahre. Und das noch bis in das 20. Jahrhundert hinein.

Die Erzadern verliefen in dieser Gegend Cornwalls meist vertikal, entsprechend trieb man tiefe Schächte ins Gestein. Das abgebaute Gestein wurde in Eimer und mit Hilfe von Holzloren meist von den Kindern ans Tageslicht gebracht.

Penwith-Halbinsel, Rundfahrt mit einem Morgan 4-4

Automobile Klassiker und England, das gehört einfach zusammen. Seit nunmehr 80 Jahren bauen die Briten den Morgan 4-4 fast unverändert. Man schreibt das Jahr 1936. Und Harry Frederick Stanley Morgan baute sein erstes echtes Automobil mit vier Rädern und vier Zylindern, deswegen Morgan 4-4 genannt. Leicht, puristisch und offen ist der Morgan noch heute. Null Komfort, keine Assistenzsysteme oder auch nur Lenk- oder Bremskraftverstärker, ein schlapper Motor und ein Chassis aus Holz zeichnen ihn aus. Genau deswegen begeistert das Auto und der Form wegen natürlich.

Was geht über einer Tour die Küsten entlang in einem Morgan, und das bei bestem Wetter. Wir bewegen uns auf der Penwith Halbinsel, eine Tour von 160 km steht uns bevor. Dafür darf man gern mal einen ganzen Tag einrechnen.

Die Fahrt über die Penwith Halbinsel führt einen durch eine raue Landschaft auf häufig schmalen Straßen und durch kleine Ortschaften. Manchmal kann man die Äste am Auto streifen hören, auf beiden Seiten gleichzeitig. Und Gegenverkehr, naja, es gibt ja immer mal wieder breitere Ausweichstellen. Viele Straßen stammen noch aus Zeiten, als es gar keine Autos gab.

Die Küste entlang finden sich immer wieder kleinere Fischerhäfen wie Mousehole. Hohe Wände aus Granit schützen die Häfen vor der rauen See. Wie unschwer zu erkennen ist, beträgt die Tide hier an der Küste oft mehrere Meter, bei Ebbe liegen die Boote quasi am Strand.

Zusammen mit Irland, Schottland und Wales ist Cornwall ein Zentrum der keltischen Kultur. Die Kelten hatten ihre eigene Sprache über Jahrhunderte hinweg. In Cornwall wurde kornisch gesprochen, und das bis 1777, als mit Dolly Pentreath aus Mousehole die letzte Muttersprachlerin starb. Wirtschaftlich gesehen waren lange Zeit der Fischfang und die Erzgewinnung die dominierenden Wirtschaftszweige Cornwalls. Heute ist es neben der Landwirtschaft der Tourismus.

St. Michaels Mount

Durchtränkt von Mythen und Legenden ist St. Michaels Mount. Bei Ebbe erreichbar über einen steinernen Steg, bei Flut mit dem Boot. Auf dem Felsen thront eine veritable Schloss- und Abteianlage, zum Verwechseln ähnlich dem berühmten französischen Pendant. Nur finden sich in Cornwall gerade mal einige zehntausend Besucher jährlich ein, während es in Frankreich mehrere Millionen sind. Während der normannischen Herrschaft wurde der Inselberg am Ende des 11. Jahrhunderts tatsächlich den Benediktinermönchen des französischen Mont Saint Michel übereignet und zu einer Pilgerstätte. Dennoch dominierte die wirtschaftliche und militärische Rolle des Felsens, er wurde in mehreren Kriegen zu einer Festung ausgebaut und von dem Inselhafen verschiffte man Zinn aus den Minen.

Eine faszinierende Kulisse bietet das Minack Theatre, gelegen direkt in einen Felsabhang am Ufer. Erbaut wurde es in den 1930er-Jahren von Rowena Cade, einer Theaterliebhaberin. Sie kaufte das Gelände für 100 Pfund und arbeitete bis zu ihrem Tod im Jahr 1983 am Ausbau des Theaters. Traditionell werden oft Werke Shakespeare aufgeführt, gespielt auch abends und bei schlechtem Wetter. Heute stand jedoch Dr. Doolittle von Hugh Lofting auf dem Programm.

Bildergalerie Penwith-Halbinsel

Lost Gardens of Heligan

Das Wahrzeichen

Rund 50 öffentlich zugängliche Gärten finden sich allein in Cornwall und Devon. Häufig legten reiche Adelige und Geschäftsleute die Gärten im 19. Jahrhundert an. Jeder hat seine Besonderheiten, keiner ähnelt dem anderen. Eine der bekanntesten Gartenanlage ist die Lost Gardens of Heligan. Seit über 400 Jahren in Familienbesitz, verfiel er seit dem ersten Weltkrieg zusehends. Erst in den 1990er-Jahren weckte man ihn aus dem Dornröschenschlaf. Heute finden sich hier wieder Zier- und Nutzgärten, ein Dschungel, Wanderwege führen durch alte Wälder, Feuchtgebiete und Felder.

Im Dschungel

Eine Gruppe von Gartenbauspezialisten und viele Helfer versetzten Heligan wieder in den Zustand der viktorianischen Zeit. Mit Erfolg. 1999 wurde die Anlage in Großbritannien zum Garten des Jahres gewählt, mit über 300.000 Besuchern ist er einer der meist besuchten Englands. Und ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in der strukturschwachen Gegend.

Bildergalerie Lost Garden of Heligan

Charlestown

Die Zeit scheint an Charleston vorbei gegangen zu sein. Während andere Städte in der Region im 20. Jahrhundert große Veränderungen erfuhren, gingen viele Entwicklungen an der Stadt nahezu vorüber. Ursprünglich mal ein verschlafenes Fischerdorf wurde gegen Ende des 18. Jahrhunderts der Hafen erbaut und blieb bis heute nahezu unverändert. Gern wird die Stadt als Drehort für Filme und Fernsehserien benutzt. 2008 etwa filmte Tim Burton hier Szenen für seinen Film Alice im Wunderland. Auch der Großteil einer Episode der TV-Serie Dr. Who entstand in Charlestown Harbour.

Lanhydrock House

Was wäre England ohne seine Herrenhäuser und Schlösser? Weitläufige Gärten, prachtvolle Räume, ein schönes Ambiente. Doch die Verwaltung, die kostet allemal sehr viel Geld. Viele davon sind nicht mehr in Privatbesitz, sondern werden vom National Trust wie hier das Lanhydrock House verwaltet. Doch egal ob Allgemeingut oder Privatbesitz, Besuchermagneten sind sie allemal.

Das Lanhydrock House ist zu einem großen Teil viktorianischen Ursprungs, einige Teile datieren jedoch schon um das Jahr 1620, sind also rund 200 Jahre älter. Alle Räume lassen sich besichtigen, sind detailgetreu eingerichtet. Manchmal scheint es, als ob die Bewohner hier noch leben würden.

Vor dem Gebäude finden sich viktorianische Gärten, umgeben von einem formalen Garten und einem Landschaftspark. Natürlich hielt auch Lanhydrock House als Drehort für eine Rosamunde Pilcher-Verfilmung her.

Bildergalerie Charlestown und Lanhydrock House

Tintagel Castle

Die Küste entlang erreichen wie das legendäre Tintagel, König Artus´ Geburtsort, sollte er jemals gelebt haben. Zu erreichen ist die Ruine über steile Zugänge, nur durch eine schmale Landzunge mit dem Festland verbunden.

Neueren archäologischen Grabungen nach dürfte sich hier einst ab Mitte des 5. Jahrhunderts bis Anfang des 7. Jahrhunderts ein bedeutender Fürstensitz befunden haben. Was von der Zeit her passen würde. Die heutigen sichtbaren Reste stammen vorwiegend von einer hochmittelalterlichen Burg.

Nach der Artussage fand in Tintagel die Zeugung König Artus (walisisch Arthur)  statt. In den Tagen von Uther Pendragon versteckte der Herzog von Cornwall hier seine Frau Igraine. Die aber begehrte Uther für sich selbst. Um sich ihr unbemerkt nähern zu können, verlieh der Zauberer Merlin ihm das Aussehen des Herzogs. Und so kam es zur Zeugung Artus. Zeitgleich fiel der Herzog in einer Schlacht.

Der Ort Tintagel selbst und die Burg gehören mit zu den am häufigsten besuchten Zielen Englands. Um den Anforderungen des Tourismus gerecht zu werden, wurden viele alte Gebäude schon Anfang des 20. Jahrhunderts abgerissen. Aus früheren Zeiten erhalten geblieben ist nur das Alte Postamt, ursprünglich ein kleines Herrenhaus aus dem 14. Jahrhundert. Das hat der National Trust restauriert und in einem der Räume eine kleine viktorianische Dorfpost eingerichtet. Der Name Tintagel geht vermutlich auf Zinn, englisch Tin zurück.

Bildergalerie Tintagel Castle und Ort

Crackington Haven bis Clovelly

Wir sind jetzt im Norden Cornwalls an der Küste der Keltischen See nahe Bude unterwegs. Unser Ziel für die nächsten Tage ist das Trevigue Bed&Breakfast nahe Cockington Haven. Private Unterkünfte bieten sich gerade in England für individuell Reisende an. Sie sind eine gute Möglichkeit, die englische Kultur und Lebensweise kennen zu lernen, Kontakte mit den hier lebenden Menschen aufzubauen.

Auf unserer Tour durch den Südwesten Englands übernachten wir immer in Bed&Breakfast-Unterkünften. Eine der bekanntesten Unterkunftsarten in England. Meist private Häuser und Bauernhöfe die sich im Familienbesitz befinden. Von einfach bis luxuriös ist alles darunter zu finden.

Gepflegte, stilvolle Zimmer in englischem Stil zeichnen die meisten Unterkünfte aus. Dabei hat jedes Haus seine eigenen Merkmale und Stile. Vielen gemein ist auch ein typisch englisches Frühstück, frisch zubereitet.

Clovelly

Wir sind nun im County Devon, in dem alten Fischerdorf Clovelly angekommen. Der malerisch gelegene Ort lockt viele Besucher, ein 800 m langer Fußweg aus Kopfsteinpflaster führt hinunter in das Dorf. Dementsprechend finden sich auch touristische Angebote wie Restaurants und Souvenir- sowie Kunsthandwerksläden.

Trotz des Besucheransturms während der Saison leben viele der 400 Einwohner noch vom Fischfang. Besonders der Fang von Sardinen spielte Jahrhunderte lang eine wichtige Rolle im Leben vieler Menschen in Cornwall und Devon. Mancherorts schon seit dem 15. Jahrhundert. Die Sardine sorge für Nahrung, Einkommen und half den Winter zu überstehen. Bis in die 30er-Jahren des vorigen Jahrhunderts die großen Schwärme vor Cornwalls Küste ausblieben. Es blieb den Fischern nichts anderes übrig, als sich auf andere Fischarten umzustellen.

Auch heute noch riecht es in vielen Orten an der Küste nach Fisch, Netze und Reusen türmen sich auf. Die Kaimauer in Clovelly selbst stammt noch aus dem 14. Jahrhundert. Seit 250 Jahren befindet sich das Dorf im Privatbesitz der Familie Rous. Es spielt auch eine Rolle in einem Roman von Charles Dickens. Die Eintrittsgelder dienen der Erhaltung des Ortes, sind also sinnvoll angelegt.

Bildergalerie Crackington Haven und Clovelly

Dartmoor National Park

Wir sind im Landesinneren unterwegs, in Richtung Dartmoor. Die hügelige und offene Heidelandschaft liegt auf einem etwa 950 Quadratkilometer großem Granitmassiv. Bekannt ist die Gegend für ihre finsteren Gruselgeschichten. Sir Arthur Conan Doyle schuf, inspiriert durch das Dartmoor, eine der berühmtesten Bestien der Literatur, den Geisterhund, der eine Familie zu Tode hetzt, den Hund der Baskervilles. Doch bei Sonnenschein zeigt das Hochmoor seine ganze herbe Schönheit.

Dartmoor ist einer der beliebtesten Nationalparks Englands, eine ursprüngliche und naturbelassene Landschaft inmitten dicht besiedelter Gegenden. Vorwiegend Heidegewächse und Moorpflanzen finden sich hier, auch die Reste bronzezeitlicher Siedlungen von Gräbern, Steinkreisen und Flursystemen. Der Bergbau hat ebenfalls seine Spuren hinterlassen in Form von wüst gefallenen Bergbausiedlungen und Schmelzöfen.

In der baumlosen Moorlandschaft im Zentrum finden sich immer wieder ausgesetzte Granithügel, die Tors.  Mithin der bekannteste ist Haytor, gern besucht. Der Weg hinauf kann schon eine kleine Herausforderung sein. Aber der Blick in die Landschaft entschädigt für den Aufstieg.

Wandern im Südwesten gleicht mancherorts einem Gang durch ein archäologisches Museum. Steinerne Monumente finden sich zahlreich, sie stammen aus einer Zeit etwa 2000 Jahre vor Christi Geburt. Die Kelten siedelten im sechsten Jahrhundert vor Christi in dem Landstrich, bis die Römer im Jahr 43 nach Christus Britannien eroberten und bis zum Ende des 4. Jahrhunderts regierten. Grabsteine wiesen dabei schon früh den Menschen den Weg, manch einer wurde zu einem christlichen Kreuz umgearbeitet. Und viele der alten Steinbrücken stammen noch aus dem Mittelalter, diese hier aus dem 13. Jahrhundert, manche sogar aus der Antike. Das zeigt, dass die Menschen vor tausenden Jahren die gleichen Wege benutzen wie wir heute.

Über das Dartmoor verstreut liegen auch schöne Weiler und Dörfer. Nicht wenige Einwohner der Orte leben inzwischen vom Tourismus, neben der Schaf- und Rinderzucht. Widecomb-in-the-Moor dürfte das mit am häufigsten besuchte Dorf sein, Wahrzeichen ist der 36 m hohe Turm der Gemeindekirche.

Die Pferde von Dartmoor leben frei, sind Nachkommen von Arbeitspferden der Minenarbeiter. Sie haben nur ein Stockmaß von knapp 1,40 m und sich der kargen Landschaft angepasst, können gut in der Moorlandschaft leben.

Das wohl berüchtigtste Gefängnis Englands, auch das findet sich hier im Dartmoor. Nur wenigen Ausbrechern gelang jemals die Flucht. Dartmoor Prison schaut man sich am besten von außen an. Ist es doch noch in Betrieb. Wer durch das schmale Tor tritt, für den ist die normale Welt erst einmal passe. Häufig sogar für sehr lange Zeit. Besser man besucht das daneben liegende kleine Museum, das die Geschichte des Gefängnisses aufzeigt.

Auch Waldgebiete finden sich im Dartmoor und nicht wenige malerische Flussläufe und Wasserfälle. Die zum National Trust gehörende Lydford Gorge zwängt sich durch eine schmale Schlucht. Auf halber Strecke erreicht man einen etwa 30 m hohen Wasserfall, der zu einer Rast einlädt. Eine schöne Rundwanderung von etwa zwei Stunden.

Bildergalerie Dartmoor und Lydforg Gorge

Hier geht es zum Teil II von der Buckland Abbey über Bath bis nach Stonehenge

Quellen: eigene Recherche und Erlebnisse, Wikipedia,

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