Auf dem Weg in die Antarktis – Süd-Georgien

Eine halbe Million Königspinguine finden sich hier.

Eis und Fels, das ist Süd Georgien. Eine 180 Kilometer lange Sichel aus bald 3000 m hohen Bergen und Gletschern. Dieser britische Außenposten hat seine Launen, jedenfalls was das Wetter angeht. Graupelschauer, Sonne und Regen wechseln sich stetig ab. Zugleich nennt man Süd Georgien die Serengeti des südlichen Eismeeres. Ist sie doch Heimat unzähliger brütender Pinguine, von Seevögeln und Robben. Und hier geht es zu dem ausführlichen Reisebericht wie immer mit zahlreichen Bildern.

Ein alter Walfänger in seiner wohl besten Rolle – als Wrack

An der Küste sind Relikte einer anderen Zeit zu sehen, vor sich hin modernde Reste von Schlachthäusern. In Ihnen hat man zehntausende von Robben und Seeelefanten niedergemetzelt. In der Saison 1800 bis 1801 brachte allein ein Schiff der Amerikaner 57.000 Robbenfelle nach Hause.

Einer der Höhepunkte der Reise ist sicherlich der Anlandepunkt St. Andrews. Was man hier erlebt, ist weder mit Worten noch mit Bildern zu beschreiben. Königspinguine zuhauf die keine Scheu zeigen, an allen Ecken und Enden kämpfen Seeelefanten mit ihrem bis zu 5 t Gewicht gegeneinander, fallen erschöpft nieder, kämpfen weiter. Dazwischen Seelöwen, Seehunde, Sturmvögel, eine Geräuschkulisse, hier tobt das Leben. Dazwischen wir Besucher mit mehr oder weniger Sicherheitsabstand. Die Tiere störte das nicht. 

Das Recht des Stärkeren: Elefantenbullen im Kampf

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