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Bericht Norwegen auf der Postschiffroute online

Eine Reise auf dem Postschiff entlang Norwegens Küste Ende Januar ist eher etwas ungewöhnlich. Aber jede Jahreszeit hat seinen Reiz. So geht in dieser Zeit nördlich des Polarkreises die Sonne nicht mehr auf. Nacht ist es tagsüber Ende Januar dennoch nicht, auch wenn die Sonne den Horizont nicht übersteigt. Richtig dunkel ist es vom frühen Nachmittag an bis zum späten Morgen, ideale Voraussetzungen also, um das Nordlicht zu beobachten. Und eben diese Nordlichter sind ein Höhepunkt einer Winterreise und Grund dafür – neben Hunde- und Motorschlitten, Eishotels sowie weniger Reisenden. Das alles ist halt nur im Winter möglich.

Hier finden sich gleich die schönsten Fotos, ersetzen den Reisebericht natürlich nicht.

 

Galerie Norwegen – Harstad nach Sortland

Am frühen Morgen schon ging es von Bord, in Harstadt. An Bord der MS Polarlys gingen wir erst wieder um die Mittagszeit in Sortland. Diese zwei Schiffsetappen legten wir mit dem Bus zurück. Als erstes stoppten wir an der nahe gelegenen Kirche in Trondenes. Mit dem Bus ging es dann quer über tief verschneite Straßen durch die Inselwelt der Vesteralen.

Am Abend dann lagen wir im Hafen von Svolvær, einem ehemaligen Fischerdorf, das eine jahrhundertealte Seefahrertraditionen bewahrt.

Galerie Norwegen – Hammerfest bis Tromsø

Am Vormittag dann fuhren wir an der Gasanlage Melkoya vorbei, nahe Hammerfest. Norwegen gibt sich gern als Vorreiter in Sachen Klimaschutz. Zugleich gehört das Land zu den großen Gas- und Erdölproduzenten weltweit.

Definitiv nicht die nördlichste Stadt der Welt, auch wenn sie mit eben diesem Slogan wirbt, das ist Hammerfest. Dennoch, das tut ihrem Charme keinen Abbruch.

Weiter ging die Fahrt Richtung Süden. Und kurz reißt die dichte Wolkendecke auf, ermöglicht einen kurzen Blick auf das Polarlicht.

Um Mitternacht waren wir wieder Tromsø , gerade rechtzeitig, um ein Mitternachtskonzert in der Eismeerkathedrale zu besuchen.

Galerie Norwegen – Honningsvåg

Von Tromsø aus hat es rund 20 Stunden gedauert, bis wir Honningsvåg erreicht haben. Die Stadt gilt als das Tor zum 40 km entfernten Nordkap. Während der Sommermonate sind es um die 200.000 Besucher, die von hier aus zu dem Schieferplateau finden, im Winter erheblich weniger. Wenn sie es denn überhaupt schaffen. Uns jedenfalls machten Wind und Wetter einen Strich durch die Rechnung. Temperaturen am Kap von – 30 °C und sehr starke, orkanartige Winde verwehrten eine Fahrt. Also war ein Stadtbummel angesagt.